Verbände und Lehrende sind oft verstrickt in Kommerz, Lobbyismus und Loyalität

Anstatt falsche Lehr-Inhalte zu korrigieren werden Forschungen ignoriert und Fakten kleingeredet

Zudem ist ihr traditionell-esoterischer Moralkodex unvereinbar mit Güte-Kriterien westlicher Erwachsenenbildung

Mein Alternativ-Ansatz schafft ein umfassendes Korrektiv für Fehlentwicklungen wie Fundamentalismus, Folklore und Beliebigkeit

Kern-Bereiche sind Lernen und Lehren nach ideologie-freien Qualitätsstandards, Fakten-Treue, Unabhängigkeit sowie innere Weiterentwicklung

Push Hands Ausbildung Deutschland

Push Hands Ausbildungen in Deutschland sind je nach Lernziel und Zielgruppen sehr unterschiedlich strukturiert. Die Qualität der Ausbilder variiert stark. Es fällt schon Laien auf, wie groß die Unterschiede in Kompetenz, Methodik und Didaktik sein können. Offenbar wird häufig schon die grundlegende helfende Rolle des Partners nicht verwirklicht - statt der erforderlichen Einheit wird er als Opponent empfunden. Übende sollten sich fühlen wie "ein vierfüßiges Tier" (Quelle: Push Hands Ausbildung).

Push Hands und Faszien-Qigong

In der "Taiji-Qigong-Szene" Deutschlands fehlt häufig die nötige Einheit von Forschung und Lehre. So werden im Tuishou-Unterricht die z. T. revolutionären Ergebnisse der neuen Faszien-Forschung durchweg nicht eingearbeitet. Unter dieser zögerlichen, abwehrenden Einstellung leiden natürlich auch Tuishou-Lehrer-Ausbildungen. Der Stellenwert überkommener und längst widerlegter "Qi-Irrtümer" bleibt somit unkorrigiert. Diesen unhaltbaren Zustand gilt es zu bekämpfen - mein "Faszien-Qigong-Programm" eignet sich dafür optimal (Quelle: Push Hands Ausbildung).

Push-Hands-Ausbildung - Tuishou Richtig Lernen und Lehren

Das chinesische Tuishou bedeutet "Schiebende Hände" und gehört nicht wirklich zum Taijiquan sondern zum Qigong, denn es geht dabei um "Jin" und "Fajin" also den Einsatz Innerer Energie. Die Entwicklung dieser Inneren Kraft kann durch zwei unterschiedliche, sich ergänzende Methoden trainiert werden - mit und ohne Partner. Die signifikante Gemeinsamkeit ist die möglichst vollständige geistig-körperliche Entspannung (chinesisch SUNG). Wichtig zu wissen: Sie ist lediglich die Methode und nicht das Ziel. Bei beiden Wegen gelten die Tai-Chi-Prinzipien. Sie stammen aus den "Saltshop-Manuals" und wurden von Wu Yuxiang und Yang Luchan weiterentwickelt zur Umsetzung im Training und in der Selbstverteidigung.

Während die ´Taiji-Solo-Form geeignet ist, "sich selbst zu kennen" dienen Tuishou-Partnerübungen vorrangig dazu, das Gelernte umzusetzen und "den anderen zu kennen" - und zwar ohne dass der Andere einen selbst kennt. Strategie und Taktik werden an die jeweilige konkrete Situation angepasst, denn Ziel ist "Wu-Wei", die Präsenz in der Gegenwart und die "mentale Kontinuität", ohne den Partner-Kontakt zu verlieren. Eminent wichtig ist der strukturiert-aufbauende Plan, damit keine Zwischenschritte ausgelassen werden. Denn sonst kann das hoch gesteckte Ziel, mit Weichheit die Stärke zu überwinden, nicht erreicht werden.

Push-Hands-Ausbildung leicht gemacht

Wer Tuishou erlernen möchte, um es weiterzugeben, muß wissen, das die Qualität der Ausbilder sehr unterschiedlich ist, denn es gibt keine allgemein anerkannten Standards. So mancher Anbieter hat ganz einfach zu früh mit seiner eigenen Ausbildung aufgehört und setzt nur rohe Muskelkraft ein - eigentlich ein absolutes "No-Go" im Tuishou. Wer beispielsweise eine eigene Schule gründen möchte, sollte sich im Vorwege gründlich informieren. Angesichts der vielen Scharlatane, irreführenden "Tuishou-Shows" und plumpen Tricks sind Laien damit allerdings oft überfordert.

Von den gängigen Lehrerausbildungen hebt sich meine Methodologie des "Richtig Lernens und Lehrens" prägnant ab. Meine Push-Hands-Lehrerausbildung kostet auch nichts extra sondern ist integriert in die bundesweiten Taiji-Qigong-Ausbildungen des Dt. Taichi-Bundes. Schritt für Schritt werden die einzelnen Übungsfolgen dabei internalisiert - jeweils mit wechselnden Partnern und mit unterschiedlichen Stellungen.

Push Hands - Die Rolle des Partners

Der anspruchsvollen Partnerrolle gerecht zu werden ist nicht einfach. Viele scheitern daran, ein "Hilfsmittel für den anderen" zu sein und bloßes "Folgen" und "Kleben" zu üben. Dabei gilt das "Yin-Yang-Prinzip" und seine ganzheitliche Philosophie. Die Rollen des Agierenden und des Reagierenden wechseln zwar, aber sie sind klar unterschieden. Diese Struktur gilt es, stetig zu verfeinern und zu vervollkommnen. Es geht sozusagen, um die "höchste Einheit" gemäß der Taiji-Monade - der Partner wird nicht als Gegner gesehen sondern als notwendiger Gegenpart.

Push Hands im größeren Kontext

Viele Tuishou-Praktizierende üben "eindimensional" - man sieht dies häufig bei Push-Hands-Wettbewerben und bei Demonstrationen. Diese Feststellung ist kein Vorwurf, denn sie können nichts dafür, weil sie es so von ihren Lehrern gelernt haben. So sind viele z. B. dem Irrtum erlegen, es käme auf den Einsatz des hinteren Beines an. Das mag bei Wettkämpfen den Sieg bringen und mag den Wettkampf-Regeln geschuldet sein - aber Einsatz der Inneren Kraft "Jin" beruht auf korrekter Körperstruktur und der nötigen Übung.

Ein weiterer weitverbreiteter Irrtum: Auch chinesische Taiji-Meister sind in der irrigen Annahme befangen, Tuishou gäbe es nur im Tai Chi. Das Gegenteil ist der Fall: Eine große Zahl asiatischer Kampfkunst-Systeme und Kampfsport-Arten, die gar nichts mit dem chinesischen Schattenboxen zu tun haben, enthalten Partnerübungen, die auf den gleichen Prinzipien fußen. Wer darüber nicht bescheid weiß, ist m. E. kein kompetenter Lehrer. Schlimmer noch: Er kann die Tuishou-Irrtümer nicht erkennen, da es ihm an der notwendigen übergeordneten Perspektive mangelt.

Auch mir ist erst später klar geworden, das Kern-Bereiche sowohl der Theorie als auch der Praxis aus der engen "Tai-Chi-Perspektive" unerschlossen bleiben müssen, weil das ursprüngliche Experten -Wissen verloren gegangen ist. Glücklicherweise ist der Zugang weiterhin möglich, sobald man aus den eng gesteckten Rahmen heraustritt. Dies ist auch wünschenswert für die Zukunft, damit die Qualität der Ausbilder gewährleistet ist.

Push-Hands-DVDs mit Fajin kostenlos downloadbar

Push Hands Ausbildung beim Tai Chi ZentrumPush-Hands-DVD mit Dr. Langhoff DTB-AusbilderIch habe im Laufe der Jahrzehnte mehrere Tuishou-DVDs für das Heimstudium produziert, die auch kostenlos downloadbar sind. Dabei habe ich Techniken gelehrt, die ich von den Meistern Fu Zhongwen und Fu Shengyuan gelernt habe. Dazu gehört auch das "Große Ziehen (Dalü)". Diese Techniken gehörten bereits zum Curriculum von Yang Chengfu. Auch das Fajin wird gelehrt. Ein interessantes Beispiel ist das "Kerzen-Löschen". Aus didaktisch-pragmatischen Gründen gibt es getrennte Lektionen für die Angreifer-Rollen und die Verteidiger-Rollen. Auch auf meinen Lehrgängen wird dann das Zuhause Geübte korrigiert und vertieft. Auch anatomisch-physiologische Aspekte der Körperstruktur werden auf Seminaren gelehrt.

Push Hands / Tuishou und Faszien-Qigong

Tuishou, Nairiki Naihanchi-Kata Wado-RyuBeim richtig geübten Pushhands wird gespeicherte Energie freigesetzt. Neuere Forschungen belegen die wichtige Rolle des Bindegewebes bei solchen Partner-Übungen wie Fajin oder Tuishou. Gut trainierte Faszien-Formationen und Verkettungen können Energie speichern und wieder freigeben! Forschungen belegen eindeutig: Faszien vernetzen den gesamten Körper, fördern durch ihre hohe Zahl an Rezeptoren die Propriozeption (Eigenwahrnehmung). Im Zusammenspiel mit dem Skelett und der Muskulatur entsteht ein "Dreiklang" - eine einzigartige Elastizität, die in der Kampfkunst die Basis für gutes Kämpfen darstellt. Die Ergebnisse solcher Faszien-Forschung zeigen überzeugend auf, dass ein esoterisch-magischer Bezug auf "Qi-Konzepte" zur Erklärung unnötig ist. Der Dt. Taichi-Bund - Dachverband für Taiji und Qigong e. V. erstellt eine Serie von kostenlosen Multimedia-Stundenverlaufsplänen für Lehrer über die Zusammenhänge von Faszien, Qigong und Pushhands. Download: .

Dalü - Lehrerausbildung

Dalü - das große Ziehen - Push-Hands kostenlos lernen mit DownloadsEine spezielle Tuishou-Technik ist das "Dalü (Grosses Ziehen). Dem Dalü vergleichbare Übungen gibt es auch im Jujutsu. Deren Prinzipien sind nach meiner Meinung klarer überliefert und besser erhalten als in China. Ich habe dazu eine Studygroup gegründet, die Übungsanleitungen sammelt, auswertet und vergleicht in Puncto Historie, Effizienz und zugrundeliegend Prinzipien. Die oberflächliche Technik sollte man davon klar abgrenzen und getrennt untersuchen. Tai Chi Ausbildung Hamburg mehrfach Unterricht pro Woche ohne Aufpreis.

Push-Hands und Jujutsu

Push-Hands-Ausbildung mit Dr. Stephan LanghoffEs gibt enge Zusammenhänge zwischen Tuishou, das auf Yang Luchan und Wu Yuxiang zurückgeht und der Wado-Kata Naihanchi. Fundamentale "Martial-Arts-Internals" lassen sich so trainieren. Hervorzuheben bei der Naihanchi-Kata ist der solide "Reiter-Sitz" mit dem "Naihanchi-Stand (Naihanchi-Dachi)". Hierbei ist der korrekte Einsatz des "Psoas-Muskels", der Becken und Bein verbindet, von großer Bedeutung (s. Naihanchi-Artikel von Bob Nash) und das Naihanchi-Stundenbild. Prinzipien, die dem Taiji zugrunde liegen, gelten auch für das Tuishou (Pushhands. Doch sie sind in vielen anderen Kampfkunst-Schulen des Ostens verbreitet - s.dazuNairiki / Y. Takamura-ha Shindo Yoshin Ryu. Aufschlussreich ist z. B. ein Vergleich der Anteile der "linearen Energiewege" und der "spiraligen Energiewege". Oft ist ihre Kombination am effektivsten.

Push-Hands-Ausbildung Dortmund

Kostenloses Lernen/ Downloads für Anfänger: Dalü. Siehe dazu auch eine Erklärung der Techniken im Buch von Chen Weiming "Ta-Wen (Fragen und Antworten)". Kostenlose Lehr-DVDs: Dortmund Ausbildung Tai Chi Qigong Quelle: Dortmund Ausbildung