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Verbände und Lehrende sind oft verstrickt in Kommerz, Lobbyismus und Loyalität

Anstatt falsche Lehr-Inhalte zu korrigieren werden Forschungen ignoriert und Fakten kleingeredet

Zudem ist ihr traditionell-esoterischer Moralkodex unvereinbar mit Güte-Kriterien westlicher Erwachsenenbildung

Mein Alternativ-Ansatz schafft ein umfassendes Korrektiv für Fehlentwicklungen wie Fundamentalismus, Folklore und Beliebigkeit

Kern-Bereiche sind Lernen und Lehren nach ideologie-freien Qualitätsstandards, Fakten-Treue, Unabhängigkeit sowie innere Weiterentwicklung

Multimedia-Dossiers

Artikel "International Yang-Family Tai Chi Association.

Quellen-Studium / Video-Analysen

Durch-Schauen aus östlicher und westlicher Sicht - Voraussetzung für Wu-Wei-Verhalten

Theorie und Praxis des "Durch-Schauens" am konkreten Beispiel ist ein Kernpunkt meines Denkgebäudes. Unter Einbeziehung zahlreicher, auf Unterseiten erklärter Thesen geht es um die Scheidung in "Richtig und Falsch" im Bereich der Lehrerausbildung für Tai Chi und Qigong. Was als "überholter Ballast" erkannt ist, darf nicht weiter mitgeschleppt werden - aus Verantwortung gegenüber der Sache und den eigenen Schülern. Erst ein solches "Durch-Schauen" eröffnet Wege zur Weiterentwicklung, zur Fehler-Korrektur und zum Abbau von Fiktionen. Chinesische Lehrmeister mit ihren komplexen Zwängen den Verbänden und Familien gegenüber sind dabei keine Hilfe. Es versteht sich von selbst, dass ich auf die üblichen gebetsmühlen-artigen Einforderungen von Loyalität und Moralvorstellungen nicht eingehen kann.

Geprägt von einerseits buddhistischen Ideen des "Rechten Handelns" und des "Loslassens" und wissenschaftlichem Forschen andererseits bin ich fasziniert von der östlichen Vorstellung des Erkennens der "Wahrheit". Für mich als "Anfänger auf dem Weg" bietet sich daher der einführende Begriff "Durchschauen" an. Große Tao-Meister wie Yüan-Wu haben eine Vielzahl von Weisheiten, Kommentaren und Begebenheiten überliefert (Vg. Yüan-Wus Niederschrift von der smaragdenen Felswand". Auch der berühmte Schwertkunst-Meister Shinmen Musashi vertrat die Anschauung, es gäbe ein "Richtig" und ein "Falsch", dessen Erkennen durch das Beschreiten des "Weges" erreichbar sei.

Für mich handelt es sich dabei um das Trainieren einer Fähigkeit, die auf Anhieb richtig von falsch scheidet - einbezogen ist dabei auch eine gewisse Art von "Intuition". Ich denke dabei auch an Albert Einsteins Bemerkung "Eine Theorie sollte einfach sein - aber nicht zu einfach" (!). Dass es dabei also nicht um ein "neutral-objektives Vorgehen" handelt, ist zweitrangig angesichts der östlichen Vorstellung der Untrennbarkeit von "Subjekt" und "Objekt" - eine These, die von der modernen Quanten-Mechanik ja auch vertreten wird.

Tetsuzan Kuroda - Wahrnehmung / Intuition

Der bekannte Schwertmeister T. Kuroda ist bekannt für seine "Intuition". Es ist das Training der Wahrnehmung, die dazu befähigt, Dinge zu erkennen, die das ungeübte Auge nicht sieht.

"Since the vision of ordinary people is only partially developed, they can only see those things which are visible to the eye. For that reason, people are completely unable to see true things. However, there are also instances when people are able to easily accomplish things that could be considered impossible as a result of knowledge acquired through training. It sounds like a matter of religion if I talk about hearing things which cannot be heard or seeing things which cannot be seen, but please understand that I am referring simply to an individual’s latent knowledge. " http://members.aikidojournal.com/private/interview-with-tetsuzan-kuroda/

Ähnliche Vorstellungen finden sich bei Miyamoto Musashi.