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Verbände und Lehrende sind oft verstrickt in Kommerz, Lobbyismus und Loyalität

Anstatt falsche Lehr-Inhalte zu korrigieren werden Forschungen ignoriert und Fakten kleingeredet

Zudem ist ihr traditionell-esoterischer Moralkodex unvereinbar mit Güte-Kriterien westlicher Erwachsenenbildung

Mein Alternativ-Ansatz schafft ein umfassendes Korrektiv für Fehlentwicklungen wie Fundamentalismus, Folklore und Beliebigkeit

Kern-Bereiche sind Lernen und Lehren nach ideologie-freien Qualitätsstandards, Fakten-Treue, Unabhängigkeit sowie innere Weiterentwicklung

RICHTIG LERNEN UND LEHREN

Qigong-Tai-Chi-Ausbildung Deutschland - Dr. Stephan LanghoffIch unterscheide mich von anderen Lehrenden auf vielfache Art und Weise - auf den Punkt gebracht würde ich es so formulieren: Ich trete ein für Werte westlicher Erwachsenenbildung - insbesondere wissenschaftliche Arbeitsweise und weltanschauliche Neutralität/ Ideologiefreiheit. Dies fällt mir aufgrund meiner Persönlichkeit, meinen Neigungen und meines Werdeganges sehr leicht. Meinen ganzheitlichen Ansatz nenne ich: Die Gestalt-Methodik des "thinking outside the box". Sie erfordert ein "Über den Tellerrand Schauen", das ich bei vielen Lehrenden leider vermisse. Solche eindimensionale "Lehrer" wollen oder können die Tiefe des "Weges" nicht erkennen - sie schauen, wie man im Osten sagt, bei der Waage auf das "Sternchen" (die Anzeige) statt auf den Wert dessen, was sie wiegen!

Tai-Chi-Ausbildung Deutschland

Wer einfach nur Tai Chi oder Qigong lernen möchte kommt sicher gut ohne meine Expertise aus. Er kann gern wie viele andere "an der Oberfläche" bleiben - und die ist ja bereits schön! Dazu passt eine kleine Geschichte: Ein Mann führt einen Freund, der noch nie das Meer gesehen hat, an den Strand. "Wie schön das ist" ruft dieser überwältigt. "Ja" erwidert der andere - "und das ist nur die Oberfläche!"

Tai-Chi-Meister und Kampfkunst

ln China sind aufrichtige Bemühungen um mehr Transparenz gewöhnlich zum Scheitern verurteilt - nicht zuletzt wegen der Macht der Lobbyisten, die Wushu-Mystik und Wude-Moralkodex für unverzichtbar halten. Umso bemerkenswerter ist das große Medien-Echo und eine Hinwendung zu mehr Faktentreue im Falle des Yang-Tai-Chi-Meisters Wei Lei. In einem Duell mit Mixed-Martial-Arts-Fighter Xu Xiaodong unterlag er bereits nach wenigen Sekunden. Extrem peinlich für jene Taiji-Verbände, die die Fiktion von der angeblichen Überlegenheit "innerer Kampfkunst" zu ihrem Markenzeichen machen. Dazu gehört ja auch Yang Juns "International Association", bei der solche Shaolin-Phantasien ja sogar in Prüfungsfragen zum offiziellen Ranking abgefragt werden. Nicht überraschend also, wenn Yang Jun der Erklärung des unterlegenen Wei Lei folgen würde. Dieser gab an, er habe sein "Qi" nicht einsetzen wollen, da es Xu getötet hätte. Doch wieso hat Wei Lei nichts aus seiner Niederlage gelernt und warum hat die "Chinese Wushu Association" Xus Sieg als respektlos und wider den Ethik-Kodex kritisiert? Xus Erklärung macht für mich Sinn: Praktisch alle chinesischen Taiji-Meister würden unter Realitätsverlust und gnadenloser Selbstüberschätzung leiden - es sei eine Art "Self-Brainwashing", welches traditionell von Sifu zu Sifu und von Generation zu Generation weiter tradiert würde. Modernen Systemen wie Mixed Martial Arts und deren Trainingsmethoden gegenüber hätten sie keine Chance. Hingegen lobt Xu das japanische Bujutsu und empfiehlt den Chinesen, davon zu lernen - sie seien ihnen um 20 Jahre voraus.

Und wenn man sich den Kampf anschaut und z. B. Yang Juns Unterricht dazu in Beziehung setzt, erkennt man die Unausgegorenheit schöner Worte, die in realistischer Selbstverteidigung rasch an ihre Grenzen stoßen. Von ähnlicher "Qualität" waren ja schon die Hinweise von Yang Chengfu, die Chen Weiming in seinem Buch beschreibt.

Duell Xu Xiaodong und Wei Lei - worum gehts: Plädoyer für mehr Transparenz im Kungfu / Wushu

Traditionelle chinesische Kampfkünste und ihre Meister haben im Mutterland oft nicht die beste Reputation. So hält sie der Mixed-Martial-Arts-Fighter Xu Xiadong das Kungfu / Wushu für eine "Lüge" und für "aus der Mode gekommen", wobei er besonders Taijiquan meint. Die Kenntnisse der Meister seien praktisch allesamt "Fakes" und es gäbe eine maßlose Selbstüberschätzung. "Self-Brainwashing" und "delusions (Wahnvorstellungen)" seien die Regel. Beispielhaft habe er die Qi-Fakes des Taiji-Meisters Wei Lei anprangern wollen mit seiner Herausforderung, die bereits nach wenigen Sekunden zu einer Niederlage Wei Leis führte. Die Chinese Wushu Association als führende Organisation protestierte offiziell mit einer 3000-Worte-Stellungnahme: Xus Verhalten sei gegen die Wushu-Ethik und lasse jeden Respekt vermissen.

Xiaodong Xu ... has now sparked a nationwide debate on whether traditional Chinese Kungfu Masters are fakers.

source: https://www.youtube.com/watch?v=_twec5m0icM

MMA fighter Xu had criticized traditional martial arts for being outdated and “a lie” without combat purposes, strongly insulting Tai-Chi in particular.

source https://www.youtube.com/watch?v=V6RrxTBdJs4

Xu Xiaodong ... wants to expose FAKE Martial Artists in China. Fantasy vs Reality

source: https://www.youtube.com/watch?v=9L4Q7r_H9Ig

The Chinese Wushu Association ... released a 3,000 wordstatement on Wednesday saying that Xu'scomments and actions are only serving to promote himself and the match between him and Weiviolated martial arts ethics and potentially the law.

source: http://www.taiwannews.com.tw/en/news/3158002


Duell zwischen MMA-Coach Xu Xiaodong und dem Taiji-Meister Wei Lei in Sichuan: Bereits nach wenigen Sekunden war Wei Lei kampfunfähig und gab auf. Sein Lehrer war ein gewisser Luo aus Chengdu, der zur 3. Generation Yang-Stil gehören soll. Der solchermaßen gedemütigte Wei Lei gab in unterschiedlichen Interviews ebenso unterschiedliche Gründe für seine Niederlage. Mal lag es an seine neuen Schuhen und mal wollte er ohnehin nicht gewinnen - aus ethischen Gründen. Als dritten Grund nannte er die Stärke seines "Qi", die Xu getötet hätte und das wollte er nicht. Xu wiederum erklärte, gerade Wei Lei "Qi-Tauben-Fakes" seien eine Motivation für die Herausforderung gewesen: In einer Fernseh-Sendung konnte eine Taube offensichtlich nicht von Wei Leis Hand wegfliegen - genau wie in den alten Yang-Stil-Legenden. Kein Wunder, denn sie war - für den Zuschauer nicht erkennbar - angebunden! Laut Xu hat der Sender den Betrug zugegeben.

Xu Xiaodong erklärt in einem sehr offenen Hintergrund-Interview auch seine Meinung, dass es heute praktisch in ganz China keine Taiji-Kampfkunst-Meister mehr gäbe und dass das traditionelle Taijiquan und generell das traditionelle Wushu mit modernen Kampfkunst-Systemen wie Mixed-Martial-Arts nicht mithalten könnten.

Bildquelle: http://shanghaiist.com/2017/05/04/slippery-shoes.php

Weitere Einflüsse

Einer meiner Lehrer: Teruo Kono

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