Verbände und Lehrende sind oft verstrickt in Kommerz, Lobbyismus und Loyalität

Anstatt falsche Lehr-Inhalte zu korrigieren werden Forschungen ignoriert und Fakten kleingeredet

Zudem ist ihr traditionell-esoterischer Moralkodex unvereinbar mit Güte-Kriterien westlicher Erwachsenenbildung

Mein Alternativ-Ansatz schafft ein umfassendes Korrektiv für Fehlentwicklungen wie Fundamentalismus, Folklore und Beliebigkeit

Kern-Bereiche sind Lernen und Lehren nach ideologie-freien Qualitätsstandards, Fakten-Treue, Unabhängigkeit sowie innere Weiterentwicklung

Innere Kraft und Innere Kampfkunst

(Update Strategie und Körper-Geist-Einheit s. unten)

Yang Chengfu und Guru-Nimbus

Lange Zeit erzeugte das Propagieren der "Einzigartigkeit Innerer Kampfkunst" eine Art "Sog-Effekt", der seine Wirkung auch auf sonst eher rational ausgerichtete Menschen nicht verfehlte. Bücher des Meisters Yang Chengfu (und der Einfluß von Co-Autor Zheng Manqing) haben entscheidenden Anteil an diesem "Qi-Kult" gehabt. Die Illusion, daß durch Befolgen der "Yang-Chengfu-Tai-Chi-Prinzipien" ein Sieg über Meister anderer Kampfkünste quasi automatisch erfolgen würde, wurde von vielen nur allzu gern geglaubt. Training der "Qi-Energie" und "Fajin" schien für viele die lang gesuchte Lösung zu sein. Im Rahmen der Yang-Familie wurde dieser "Guru-Nimbus" in Europa zuerst von dem Yang-Zhenming-Schüler Meister Chu Kinghung (ITTCA) verbreitet. Auf diesen Zug ist dann viel später der Yang-Zhenduo-Enkel Meister Yang Jun mit seinen weltweiten Yang-Chengfu Taijiquan Centern aufgesprungen.

Innere Kampfkunst - ein schillernder Begriff

Quelle: ZPP-Stundenbild "Innere Kampfkunst mit Taijiquan und Qigong"

Leider wird die Bezeichnung "Innere Kampfkunst" oft mißbraucht, um Tai Chi eine Sonderstellung einzuräumen. Alle anderen wären "Äußere Kampfkünste" und zweitrangig. Der berühmteste Verfechter dieser weit verbreiteten Irrlehre war ja Altmeister Yang Chengfu. Ich empfehle auch zu diesem Thema die aufschlußreiche Lektüre seiner "Zehn Tai-Chi-Prinzipien"

Meine Empfehlung und mein eigenes Vorgehen: Wenn von "Inneren Kampfkünsten" gesprochen wird, sollte man kritisch hinterfragen, welche Standpunkte vertreten werden und ob sie einem Fakten-Check standhalten. Man sollte Gehorsam und Loyalität zu chinesischen Meistern nicht von vornherein einen höhreren Stellenwert einräumen als der Fakten-Treue!

Wäre der Begriff "Innere Kampfkunst" also nicht als Irrlehre so weit verbreitet, würde ich ihn noch lieber nutzen,

denn die Internals mit der Forderung "Weichheit statt Härte" nötigen mir höchsten Respekt ab.

Zudem bekämpft man ja letztlich eher die "Inneren Gegner" gemäß dem taoistisch-buddhistischen Werte-Kanon. Diese geforderte "Innere Weiterentwicklung zu einem guten und zufriedenen Menschen" ist oft schwerer als äußere Gegner zu besiegen.

Die Maxime östlicher Kampfkunst lautet: Eine ungünstige Situation in Sieg umzuwandeln. Auch hierbei kommt der Aspekt der Harmonie ins Spiel: Es soll Schaden vermieden werden. Und ein weiterer Punkt ist mir wichtig: Es soll, wenn möglich der Kampf selbst vermieden werden. Dies wiederum lässt an Wu-Wei denken.

Tai-Chi-Meister und Kampfkunst

ln China sind aufrichtige Bemühungen um mehr Transparenz gewöhnlich zum Scheitern verurteilt - nicht zuletzt wegen der Macht der Lobbyisten, die Wushu-Mystik und Wude-Moralkodex für unverzichtbar halten. Umso bemerkenswerter ist das große Medien-Echo und eine Hinwendung zu mehr Faktentreue im Falle des Yang-Tai-Chi-Meisters Wei Lei.

Im chinesischen Wushu wird aufgrund seines Wude-Moralkodex allzu vieles tabuisiert, was besser offen diskutiert und untersucht werden sollte. Ein Protagonist für mehr Transparenz und Faktentreue macht zur Zeit von sich reden - es ist der MMA-Fighter Xu Xiaodong aus Sechuan.

In Legenden wird Tai Chi stets dargestellt als allen anderen Kampfkünsten überlegen, da es als einzige Innere Kampfkunst Qi richtig einsetze. Besonders Yang Chengfu betonte dieses Vorurteil immer wieder und es ist noch heute eine Prüfungsfrage im offiziellen Ranking der Yang Chengfu Tai Chi Center von Yang Jun.

Doch heutige Kämpfe erweisen diese Doktrin als Wunschdenken - wie schon der "Macao-Fight" mit Wu-Taiji-Meister Wu Gongyi belegte. Und nun das kürzliche Duell zwischen Mixed-Martial-Arts-Coach Xu Xiaodong und dem Yang-Taiji-Meister Wei Lei in Sichuan: Bereits nach wenigen Sekunden war Wei Lei kampfunfähig und gab auf.Sein Lehrer war ein gewisser Luo aus Chengdu, der zur 3. Generation Yang-Stil gehören soll.

Xus These, dass es bei traditionellen Taiji-Meistern ein "Self-Brainwashing" und damit eine ausgeprägte Realitätsferne gäbe, hat in China eine Art "Aufschrei" hervorgerufen aber auch viel Zustimmung. Aber an der These einer maßlosen Selbstüberschätzung ist wohl mehr dran als manche sich eingestehen wollen - man denke nur an die vermeintliche Kugelfestigkeit beim Boxer-Aufstand. Und darüberhinaus greift so mancher, der um seine Inkompetenz weiß, zu Tricks und Betrug. Mehr zur Kampfkunst hier: Tai Chi Innere Kampfkunst

Der unterlegene Wei Lei, der Xu selbst herausgefordert hatte, war und ist von seiner Überlegenheit weiter überzeugt. In mehreren Interviews gab er unterschiedliche Gründe für seine Niederlage. Mal lag es an seine neuen Schuhen und mal wollte er ohnehin nicht gewinnen - aus ethischen Gründen. Als dritten Grund nannte er die Stärke seines "Qi", die Xu getötet hätte und das wollte er nicht. Xu wiederum erklärte, gerade Wei Lei "Qi-Tauben-Fakes" seien eine Motivation für die Herausforderung gewesen: In einer Fernseh-Sendung konnte eine Taube offensichtlich nicht von Wei Leis Hand wegfliegen - genau wie in den alten Yang-Stil-Legenden. Kein Wunder, denn sie war - für den Zuschauer nicht erkennbar - angebunden! Laut Xu hat der Sender den Betrug zugegeben. Xu Xiaodong erklärt in einem sehr offenen Hintergrund-Interview (Sendung heißt "Behind the Headlines" auf Phoenix Satellite TV) auch seine Meinung, dass es heute praktisch in ganz China keine Taiji-Kampfkunst-Meister mehr gäbe und dass das traditionelle Taijiquan und generell das traditionelle Wushu mit modernen Kampfkunst-Systemen wie Mixed-Martial-Arts nicht mithalten könnten.

Siehe Tai-Chi-Meister und Kampfkunst - Xu Xiaodong vs Wei Lei.

Tai Chi als Kampfkunst und Selbstverteidigung

Qigong und Tai Chi (Taijiquan) als Kampfkunst und Selbstverteidigung werden in der einschlägigen "Szene" mit ihren Sozialen Netzwerken und Kampfkunst-Foren" häufig falsch und unvollständig dargestellt. Ein Grund sind unzureichend ausgebildete Lehrer. Hinzu kommt der leidige "Echo-Kammer-Effekt", bei dem vermeintlich Richtiges kritiklos übernommen wird statt selbst zu recherchieren und zu forschen. Diese unvrantwortliche Oberflächlichkeit zeigt deutlich die Sinnhaftigkeit meines ganzheitlichen Ansatzes der übergeodneten Perspektiven, der viele angebliche Fakten als schlicht falsch entlarvt. Quelle: Ausbildung Hamburg Taijiquan Qigong

Unterricht für Tai Chi als Kampfkunst - ein "tiefgrauer Markt"

Die spannende Frage, wer eine chinesische Kampfkunst offiziell vertritt, wird von den zahlreichen konkurrierenden Wushu-Lobby-Verbänden naturgemäß sehr kontrovers diskutiert. Durch die esoterisch-traditionelle Prägung tummeln sich eine Vielzahl quasi-religiöser Glaubensgruppierungen auf dem Anbieter-Markt, den Experten treffend als "tiefgrau" bezeichnen. Chinesische Meister des Taijiquan und Qigong tun sich dabei nicht gerade als Vertreter von Fakten-Treue und Transparenz hervor. Die doch so nötige Abgrenzung zu Sekten und Scharlatanen wird für Laien immer schwieriger. Ich habe das im Detail dargelegt am Beispiel der International Yang Family Tai Chi Association, die sich ja gern präsentiert als offizieller Vertreter der Yang-Familie.

Tai Chi als Kampfkunst - Form und Partnerübung

Man sollte stets gut unterscheiden zwischen Form-Training und Training mit einem Partner. Bei der "Solo-Form" lernt man "sich selbst zu kennen" während man bei Partner-Training lernt, "den anderen zu kennen". Man sieht hier den engen thematischen Zusammenhang mit der These des Strategie-Meisters Sun-Tse "Kennst Du Dich und den Gegner, wirst Du von 100 Kämpfen 100 gewinnen"!

Auch wer sich vorrangig für Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung interessiert, sollte Form-Training nicht vernachlässigen, da hier das wichtigste Fundament gelegt wird. Dabei wird zudem die Disziplin, die stetige Wiederholung und das Durchhaltevermögen geschult.

Die Umsetzung der im Form-Training erworbenen Kenntnisse in der konkreten Kampfkunst-Anwendung mit einem kooperierenden Partner oder einem Gegner läßt sich naturgemäß nicht in Worte fassen. Ich veranschaulich dies mit einem Aspekt, der wenig bekannt ist: Nicht jede Einzelbewegung in der Form muss eine Kampfkunst-Technik der Abwehr oder des Angriffs darstellen. Das überlieferte Wissen der früheren Wushu-Meister betrifft auch das Ausnutzen von Reflexen: Der gegnerische Angriff kann durch Armbewegungen abgelenkt werden - perfektes Timing vorausgesetzt. Ich habe dazu sehr interessantes Video-Material und dazu folgendes geschrieben:

Innere KampfkunstHier demonstriert der Meister, dass eine kleine Armbewegung, die keine Abwehr ist, den Angreifer unwillkürlich dazu beeinflusst, unbewußt seine Schlagrichtung zu ändern und damit danebenzuschlagen. Warum ich das herausstelle? Nun, dieser "Trick", den es in vielen Kampfkünsten gibt, belegt ja zunächst einmal: Es gibt Bewegungen, die weder Abwehr noch Angriff sind. Es ist nicht ausgeschlossen, dass solche Bewegungen auch Eingang in Katas bzw. unsere chinesischen Tai-Chi-Formen Eingang gefunden haben, ohne dass dies uns bekannt ist. Daraus kann man den Schluss ziehen: Eine Bewegung, die sich schlecht als Angriff, Abwehr oder beides interpretieren lässt, könnte zu dieser "dritten Kategorie" zählen. Quelle: Ausbildung Berlin.

Kampfkunst und Taijiquan - Wikipedia

Die moderne Möglichkeit des "User-generated-Content" der Social-Media führt nicht nur zu den sattsam bekannten versponnenen Kokons der "Echo-Chambers" und "Multimedia-Spin" sondern auch zu recht merkwürdigen Versuchen, das heutige Tai Chi als eine der am häufigsten betriebenen Kampfkünste "aufzubretzeln". Laut Wikipedia ist Taijiquan eine Kampfkunst "die heutzutage von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert wird und damit zu den am häufigsten geübten Kampfkünsten zählt". Solche verzerrten Sehweisen zu korrigieren, ist angesichts heutiger "Martial-Arts-Mob-Rule" der Lobby-Verbände und Möchte-Gern-Meister allerdings ein Kampf gegen Windmühlen. Ich denke, Aufklärung unter den offeneren Adepten bleibt der sinnvollere Weg. Quelle: Tai Chi Selbstverteidigung.

Sogenannte "Innere Kampfkunst"

Ein gutes Beispiel ist das von Yang Chengfu und vielen anderen vertretene und längst widerlegte Vorurteil, es gäbe neben Tai Chi nur noch zwei weitere "Innere Kampfkünste" nämlich Xingyi und Bagua. Dies läßt sich leicht als Irrlehre enthüllen, wenn man die Taiji-Prinzipien mit denen des klassischen Bujutsu wie Shindo Yoshin Ryu Jujutsu oder Aikido vergleicht. Es überwiegen ganz klar die Gemeinsamkeiten und nicht die Unterschiede. Dies gilt selbst für das von mir betriebene Wado-Ryu-Karate. Ich weiß daher aus meiner übergeordneten Perspektive um die Unhaltbarkeit obiger "Yang-Chengfu-Wissenslücke", die ja noch heute die offizielle "Yang-Family-Doktrin" von Yang Juns "International Association" bildet und sogar eine Prüfungsfrage darstellt. Die Prüflinge müssten also diese Fiktion ankreuzen, auch wenn sie es, z. B. wie ich durch eigene Kenntnisse und Fertigkeiten besser wissen. Es erscheint mir unzulässig und unfair, die früher weit verbreiteten "Wushu-Internals" egoistisch für wenige Kampfkünste zu reklamieren.

Die "mentale Kontinuität"

Viele Praktizierenden des "chinesischen Schattenboxens" berücksichtigen einen zentralen Kampfkunst-Aspekt bei ihrem Training zu wenig und das ist die "mentale Kontinuität. Diese "geistige Wachheit im Hier und Jetzt" muss während des Übens stetig erhalten bleiben. Ich veranschauliche dies in meinem Unterricht gern an der japanischen Methapher des Vollmondes, der sich im strömenden Wasser des Flusses spiegelt: Das Bild bleibt, aber das Wasser ist immer anderes. Dieser Bereich der Meditation darf nicht mit Konzentration verwchselt werden.

Tetsuzan Kuroda - ein Samurai-Krieger in der heutigen Zeit

Toby Threadgill berichtete von seinen Treffen mit Tetsuzan Kuroda - und in der Tat ist dieser Meister eine beeindruckende Persönlichkeit. Seine Videos demonstrieren dies klar und auch sein Interview (erschienen in Aiki News #95, 1993) ist sehr lesenswert. In der Welt der traditionellen japanischen Kampfkünste bildeten Kata, also die festgelegten Formen die Essenz der Technik und garantierten die Integrität des Kampfkunst-Systems über die Zeitläufe. Kuroda Sensei ist das Oberhaupt der Kuroda-Familie und bewahrt deren Erbe. Das Interview bietet einen tiefgehenden Einblick in das Kata-Konzept und die Psychologie von Samurai-Kriegern heutzutage.

Auch ich beziehe Tetsuzan Kurodas Erläuterungen gern in meine Forschungen über konsistente Prinzipien. Da die Prinzipien japanischer Samurai-Kampfkunst von chinesischen Vorstellungen beeinflußt wurden. So finde ich es sehr hilfreich, was der bekannte Kenjutsu-Experte dazu sagt: Alles was man tut, muß auf einem einheitlichen Prinzipien-Set beruhen. Nur so kann ein Budoka die höchste Stufe an technischer Ausführung erlangen. Ist die "Körper-Geist-Einheit" - nicht gegeben, so stehen sich Körper und Geist im Wege. Es kämpfen widerstrebende Prinzipien-Sets um ein und denselben Körper. Vielleicht meinte mein Lehrer Teruo Kono etwas Vergleichbares, wenn er darauf hinwies, dass man bei Partner-Übungen psychisch nicht umschalten dürfe zwischen Angriff und Verteidigung. Quelle: www.prinzipien.tai-chi-verband.de/ .

Strategie und Taktik in östlichen Künsten

Die Kunst des Krieges

Jeder hat wohl schon von Sun Zi und seinem Klassiker "Über die Kriegskunst" gehört. Es gilt als frühestes Buch überchinesische Strategieund ist bis zum heutigen Tage eines der bedeutendsten Werke zu diesem Thema. Noch heute ist es Lektüre für ostasiatische Manager und Militärstrategen auf der ganzen Welt. Das Buch beschreibt die Notwendigkeit des Einsatzes aller zur Verfügung stehenden Mittel und Flexibilität zur Erreichung des Zieles und wie dies zu erreichen ist. In 13 Kapitel und 68 Thesen gegliedert, geht es auf die unterschiedlichsten Aspekte der Kriegsvorbereitung undKriegsführungsowie deren Rahmenbedingungen ein.

Das Buch der fünf Ringe

Die von dem Schwertmeister Shinmen Musashi aufgestellten Regeln sind ebenfalls noch heute für viele DAS fundamentale Lehrbuch.

Auch mich haben japanische Anschauungen der Kampfkunst in Theorie und Praxis geprägt durch meinen Karate-Lehrer Teruo Kono.

Sente: Initiative, Führung

Sente = Initiative/ Angriff im Bujutsu: Go No Sen, Sen No Sen, und Sen Sen No Sen

Kono

Threadgill

Musashi

Umstrittene These

Sente - Initiative and attack in Japanese budo

It is said that without sente there is no Japanese budo. In the karate world this goes against the old Okinawan karate maxim “Karate ni sente nashi” (In karate there is no first attack). A characteristic of Wado ryu’s roots in classical Japanese budo is its study and refinement of attacking tactics over defensive tactics.

Nairiki-Forschung: DTB eV bietet unvoreingenommenes Hintergrund-Wissen

Bei der Diskussion in Taiji-Qigong-Communities fällt der sogenannte "Echo-Chamber-Effect" auf - diesen dicht-gesponnenen "Informations-Kokon" bezeichnet man drastisch aber passend als "kommunikativem Inzest". Kritische Argumente werden dabei kaum noch zur Kenntnis genommen - viele möchten offenbar lieber "ein bißchen besser träumen als aufzuwachen"! Der DTB eV hat mit seinen Nairiki-Forschungen eine Tür geöffnet, die offenen Taiji-Qigong-Lehrenden wertvolle Anregungen und Argumentationshilfen bietet. Man sollte sich durch "Social-Media-Mob-Rule" und "Echo-Chamber-Effect" nicht irremachen lassen, denn letzlich unterstützen nicht Fiktionen sondern Fakten-Treue die westlichen Standards der Erwachsenenbildung.

Die Nairiki-Übungsreihe der japanischen Samurai stammt aus der Kampfkunst und trainiert u. a. die Verbundenheit im Körper. Die acht Übungsfolgen stammen aus China und wurden in Japan auf zwei unterschiedliche Arten überliegert: Geheim und öffentlich. Quelle: Hannover Tai Chi Qigong Ausbildung

DTB-Stundenbild: Weitverbreitete Irrtümer in der Lehrerausbildung und die Rolle ausländischer Verbände - Download: Ausbildung Tai Chi Qigong in Hamburg

Kampfkunst-Strategie demnächst

ttp://www.sannoya.com/principles.htm:

Wado Ryu has many general karate do principles in common with Okinawan karate do styles. However at the heart of Wado Ryu are some fundamental principles which may be traced directly to the influence of Shindo Yoshin Ryu jujutsu and other Japanese bujutsu, but which are not typically seen in Okinawan karate...Much of the movement and posture seen in Wado Ryu is based around traditional budo movement...

Sen, Sensen no Sen, and Go no Sen

These three expressions describe three kinds of timing for attack and counterattack.

Sensen no Senmeans to attack when the opponent's intent to attack is perceived, thus pre empting the opponent's attack and catching him/her off guard.

Senmeans attacking simultaneously with the opponent as in nagashizuki. It implies that the 'defender' will be able to complete his attack first, and/or displace the opponent's attack.

Go no Senmeans to respond to an attack with a counterattack or block/counterattack. However, the timing must be such as to strike immediately the opponent's attack is completed and before he is able to launch a further attack.

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Sen

Timing can be divided into Kakete and Machite. Kakete is preemptive timing which is called Sente (or Sen-no-Sen), Machite is when an opponent attacks first and is either Sensen no Sente (or Sensen no sen) or Gosen-no-Te (or Go-no-Sen).

  • Sen - pre-emptive timing, attacking when perceiving the opponent’s intent to attack
  • Sen sen no sen - Simultaneous counterattack, attacking as the opponent attacks and beating him to the attack
  • Go no sen - Reactive timing, the opponent’s technique is blocked or parried and counter-technique is delivered before opponent’s attack can be completed

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Nagasu, Inasu, Noru and Irimi

Nagasuis parrying, or moving with the attack, to evade a blow, often while countering. The body is moved slightly off of the line of attack so that the attacking technique is evaded, but at a close enough angle that the power of the opponent's attack can be used to increase the force of the counterattack.
Inasuis dodging and or deflecting, often dropping the body to move under, inside, or around an attacker's technique.
Noruis "riding," or moving in contact with the opponent as a means of controlling the opponent's technique or body movement.
Irimiis moving to enter, getting inside an opponent's technique to create an opening.


San-mi-Ittai

San mi-ittai are three kinds of body shifting movement which typify Wado-Ryu. The Kihon Kumite provide perhaps the best examples of san mi-ittai.

Ten-i, "to move the position" or move away from the attack.
Ten-tai, twisting and realigning the body to change the relationship of the body to the attack and further reduce the exposed target area.
Ten-gi, executing techniques while letting the attack pass through.

Ki Ken Tai no Ichi

The co ordination of mind and body in movement. For example when fighting, the mind and body should work in unison. However, this union of mind and body will be ineffective if the technique is poor.


Hei Jo Shin

He Jo Shin is a calm state of mind and body. For example, during fighting if your attacker attempts to startle you with a feint or fake by waving his hands or tries to intimidate you by brandishing a weapon. By maintaining a calm state - Hei Jo Shin - you will not flinch but be prepared for the attack.