Verbände und Lehrende sind oft verstrickt in Kommerz, Lobbyismus und Loyalität

Anstatt falsche Lehr-Inhalte zu korrigieren werden Forschungen ignoriert und Fakten kleingeredet

Zudem ist ihr traditionell-esoterischer Moralkodex unvereinbar mit Güte-Kriterien westlicher Erwachsenenbildung

Mein Alternativ-Ansatz schafft ein umfassendes Korrektiv für Fehlentwicklungen wie Fundamentalismus, Folklore und Beliebigkeit

Kern-Bereiche sind Lernen und Lehren nach ideologie-freien Qualitätsstandards, Fakten-Treue, Unabhängigkeit sowie innere Weiterentwicklung

Forschung und Lehre

Östliche Künste aus dem Blickwinkel von Forschung und Lehre zu sehen war mir stets ein wichtiges Anliegen. Chinesische Lobbyverbände sind oft esoterisch-traditionell ausgerichtet und bringen nicht die nötige Unvoreingenommenheit für neue Erkenntnisse mit - und schon gar nicht wollen sie Unpassendes in ihre Lehrtätigkeit einarbeiten.

Dies erinnnert mich oft an Magellans Einsicht, dass die Erde eine Kugel sei. Er sah sich damit im Gegensatz zur Kirche die darauf beharrte, die Erde sei eine Scheibe.

Wettstreit innerer Haltungen in der Taiji-Lehrerausbildung

TCZ-Geschäftsführer Dr. Langhoff: Ich kritisiere die Yang-Jun-Mission seit langem, weil Fragen des Glaubens für mich keine Antworten auf Qualitätssicherung sind. Anders die deutsche Seminar-Community des Großmeisters: Sie ist ja nicht gerade für kritisches Hinterfragen "ihrer Wahrheit" bekannt. Zugegeben - generell gilt: Glaubensgemeinschaften mit ihrer "eingebauten Vorfahrt" sind per Definition über Kritik erhaben. Der Respekt davor verbietet folglich die sachliche Argumentation. Dieser Schutz entfällt jedoch, wenn solche Gruppen in der Erwachsenenbildung tätig sind und dabei ihren Sonder-Status nicht eindeutig äußern. Für mich ist klar, daß fundamentalistische Heilslehren wie die "Shanxi-Seattle-Mission" keine empfehlenswerte Blaupause für verantwortungsvolle Tai-Chi-Lehrerausbildung liefern: Ihr innerer Kompaß weist ja unbeirrt ohnehin stets auf Wahrheit und Wude-Moralkodex. Eins jedoch ist klar: Jeder, der ihm folgt, disqualifiziert sich dadurch selbst für weltanschaulich neutrale Forschung und Lehre. Besonders Lehrende möchte ich auf meinen persönlichen "Weg der Abnabelung" aufmerksam machen. Mein Appell: Seien Sie pragmatisch-klug: Blicken SIE SELBST hinter die Center-Kulissen - noch bevor es Ihre Schüler selber tun! Weiterlesen: www.yang-chengfu-center.posture-inside.com/.

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Meine Auffassung zur inneren Haltung in meinem Ansatz des "Richtig Lernens und Lehrens"

Leider gelingt es mir nur selten, meine Meinung zu komplexen Taiji-Qigong-Sachverhalten kurz und bündig zu formulieren. Folgendes betrifft die innere Haltung von Lehrenden. Wer sich vor folgender "Gretchen-Frage" wegduckt, ist in meinen Augen kein Realist sondern gehört zu den Lehrenden, die mit ihrer Unentschlossenheit nur gut träumen wollen. Das Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan und seine Prinzipien: Laut DTB-Recherchen zur Pädagogik des "Richtig Lernens und Lehrens" übersehen Lehrende beim Unterrichten von Yang Chengfus Taijijiquan oft die alles entscheidende Festlegung der inneren Haltung. Für chinesische Lehrmeister sowie für deutsche Lehrer, die deren quasi-religiöser esoterischer Weltanschauung folgen, sind die Taiji-Prinzipien "eherne Gebote", während moderne Lehrer östlicher Erwachsenenbildung oft von einer Art "Taiji-Grundgesetz" sprechen und kritischen Faktencheck unterstützen. Mit dieser "Gretchenfrage" ist zwar keine Wertung verbunden. aber jeder Lehrer sollte sich an diesem Entweder-Oder-Scheideweg zwischen Fundamentalismus und Forschung klar positionieren. Beides zusammen wird nicht gehen - ebensowenig wie ein Kompaß zugleich nach Norden und Süden zeigen kann! Wer Fundamentalismus wählt oder die Gretchenfrage kleinredet, sollte nicht in der Erwachsenenbildung tätig sein. Artikel-Download: www.yang-chengfu-tai-chi.net/prinzipien.html.

Die "International Yang Family Tai Chi Chuan Association"

Seit 1988 habe ich durch meine berufliche Tätigkeit tiefschürfende Einblicke in das Verbandswesen chinesischer Kampfkünste gewonnen. Etliches davon war nicht angetan, meinen Respekt zu vergrößern, um es einmal höflich zu formulieren. Oft geht es um Glaubensgruppierungen, Eitelkeiten, Lobbyismus sowie Theater und Kindergarten. Die "International Yang-Family Tai Chi Association" ist dabei keine Ausnahme. Die deutschen Schultypen der Association, also die Center und Affiliates in Kiel, Berlin und Köln erinnern mich an eine Art Bermuda-Dreieck, in dem vieles von dem unauffindbar ist, was mir lieb und teuer ist: Forschung, Faktencheck und westliche Bildungsnormen. Dafür aber Glauben-Müssen, Guru-Kult, Folklore und Deutungshoheit. Weiterlesen: International Yang-Family Tai Chi Association.

Yang Daofang?

Die häufige Erwähnung des Yang-Jun-Vaters in dessen Community steht in krassem Mißverhältnis zu seiner gänzlich unbedeutenden Rolle. Er ist ja wohl kaum irgend jemanden aufgefallen - schon gar nicht als funktionierendes Bindeglied in der Kette der Linienhalterschaft der Familie Yang. Sein "Personen-Kult" ist eine reine Fingerübung - und diese sagt mehr über die Wunschträume der Schreiber aus als über das Prestige des "Phantoms" selbst. Siehe Forschung und Lehrer: Yang Dao Fang.